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Articles in the Die Woche an der Börse Category

Die Woche an der Börse »

[4 Sep 2009 | No Comment | ]

Börse ist ja eigentlich ganz einfach: „Kaufe zu günstigen Kursen, verkaufe teuer“, lautet die oberste Grundregel. Doch leider ist kaum etwas so schwierig wie das Befolgen dieser Maxime. Nur die wenigsten Anleger treffen den richtigen Zeitpunkt zum Ein- oder Ausstieg an der Börse. Das Gros der Sparer neigt dazu, Gewinne zu früh mitzunehmen und Verluste zu lange auszusitzen. Psychologische Einflüsse wie Gier oder Angst lassen sie irrational agieren – auch aktuell sind viele Anleger von diffusen Gefühlen hin- und hergerissen. Lohnt der Einstieg jetzt, ist es vielleicht schon zu spät, soll ich erst einmal auf den Aufschwung warten?

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[7 Aug 2009 | No Comment | ]

Es ist schon paradox: In den vergangenen Wochen stiegen die Börsenkurse trotz enttäuschender Unternehmensbilanzen und mäßiger Konjunkturaussichten. Doch am Donnerstag dieser Woche stockte der DAX – ausgerechnet an dem Tag, an dem es mit den glänzenden Geschäftszahlen der Hannover Rück und der überraschend niedrig ausgefallen Zahl von Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe zur Abwechslung einmal positive Nachrichten gab. Grund für die Verschnaufpause an der Börse: Die Marktteilnehmer erwarteten nach dem rasanten Anstieg der vergangenen Tage eine Korrektur im DAX.

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[31 Jul 2009 | No Comment | ]

Es ist nicht etwa ein Jahr vergangen, es sind gerade einmal knapp fünf Monate ins Land gezogen. Daran muss man sich erinnern, wenn man sich die Erholung des DAX seit seinem Verlaufstief bei 3589 Zählern am 9. März dieses Jahres vor Augen führt. Unerhört, wie sich wieder einmal eine alte Börsianerweisheit als goldrichtig bewahrheitet hat: Kaufe dann, wenn der Pessimismus am größten ist. Dummerweise weiß man immer erst im Nachhinein, wann dies der Fall war. Wer als Anleger Anfang März an eine Bodenbildung im deutschen Leitindex geglaubt und beispielsweise per Exchange Traded Fund (ETF) auf den gesamten DAX gesetzt hat, kann sich schon jetzt über eine Rendite von rund 50 Prozent freuen – der Mut hat sich ausgezahlt.

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[24 Jul 2009 | No Comment | ]

Der Optimismus ist zurück an der Börse – anders lässt sich der rasante Anstieg des DAX nicht deuten. Nach Gewinnen an neun Tagen in Folge markierte das deutsche Leitbarometer ein neues Jahreshoch. Sogar die Marke von 5300 Punkten wurde gestern kurzzeitig geknackt. Die neue Zuversicht könnte in der kommenden Woche für weiter steigende Kurse sorgen. Jetzt, wo der DAX seine wochenlange Lethargie abgeschüttelt hat, wird er vor allem für institutionelle Anleger wieder interessant. Fondsgesellschaften und Versicherungen sitzen auf hohen Summen, die sie investieren müssen. Für sie muten die aktuellen Kursniveaus wie Schnäppchenpreise an, zumal einige Prognostiker die frohe Botschaft verbreiten, dass die Wirtschaft bereits 2010 wieder wachsen könnte. Dementsprechend könnte es an den Börsen, die Konjunkturentwicklungen immer rund ein halbes Jahr vorwegnehmen, nun weiter aufwärts gehen.

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[17 Jul 2009 | One Comment | ]

Der DAX hat sich zum Wochenausklang kraftvoll zurückgemeldet. Kurzzeitig übersprang der deutsche Leitindex sogar wieder einmal die Marke von 5000 Punkten – zuletzt war dies im Juni der Fall. Grund für die Rückkehr der Zuversicht waren positive Vorgaben aus den USA. Die Gewinnberichtssaison ist mit blendenden Ergebnissen angelaufen: Allein am Donnerstag hatten elf von zwölf Unternehmen aus dem Index S&P 500 die Erwartungen der Analysten übertreffen können.

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[10 Jul 2009 | No Comment | ]

Passend zum Wetter hat sich in dieser Woche auch die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten weiter eingetrübt. Der DAX plätschert um den Wasserstand von 4500 Punkten und längst nicht mehr um die noch vor kurzem für relativ sicher geglaubte Marke von 5000 Punkten. Grund: Der Optimismus der Marktteilnehmer schwindet angesichts weiterhin uneinheitlicher Konjunkturindikatoren aus den USA. Sämtliche verfügbare Daten zeigen eine deutliche Diskrepanz zwischen Stimmungsindikatoren und tatsächlichen Wirtschaftsdaten.

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[3 Jul 2009 | No Comment | ]

Maximale Rendite, minimales Risiko und jederzeitige Verfügbarkeit des investierten Kapitals – so hätten es Sparer gerne. Doch keine Geldanlage kann alle drei Bedürfnisse zugleich erfüllen. Es gilt: Je höher das Sicherheitsbedürfnis, desto geringer die Renditeaussichten. Soll das eingesetzte Kapital zudem täglich verfügbar sein soll, müssen Investoren weitere Abstriche bei der Verzinsung machen. Zugegeben, das war nicht immer so in den vergangenen Monaten. Als Folge der Finanzkrise lockten Banken Sparer mit üppigen Zinsen für Tages- und Festgeld, um ihre Liquidität zu sichern. Doch seit die Banken wieder auf festen Füßen stehen und die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins mehrmals gesenkt hat, purzeln auch die Guthabenzinsen auf breiter Front.

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[26 Jun 2009 | No Comment | ]

Sell in May and go away – die alte Börsenweisheit scheint sich erneut zu bewahrheiten. Wie bereits vor einigen Wochen an dieser Stelle vermutet, ist in den Sommermonaten an der Börse wenig los. Auf den Optimismus der Frühlingsmonate ist eine lähmende Lethargie gefolgt, die sich auch am Verlauf des deutschen Leitbarometers DAX ablesen lässt.

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[17 Apr 2009 | One Comment | ]

Was für ein Frühling! Nach dem langen Winter freuen wir uns umso mehr über die derzeitigen Sonnenstrahlen. An der Börse ist es ähnlich, dort herrscht nach langen und kalten Monaten ebenfalls wieder Frühlingsstimmung. Auch in dieser Woche ließ sich der DAX nicht aufhalten und setzte seine seit Anfang März anhaltende Aufholjagd fort.

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[10 Apr 2009 | No Comment | ]

Die Börse gilt allgemein als früher Indikator für die weitere Konjunkturentwicklung. Erst ziehen die Kurse an, dann berichten die Unternehmen positive Zahlen, schließlich hellt sich die gesamtwirtschaftliche Lage auf – oder alles verläuft genau in die andere Richtung. So lautet zumindest die Theorie. Rund ein halbes Jahr soll der Kapitalmarkt als vorlaufender Indikator die tatsächliche Entwicklung vorwegnehmen. Schauen wir auf die vergangene Börsenwoche, gibt es begründete Hoffnung, dass die Talsohle des konjunkturellen Abschwungs bald erreicht sein könnte.